Artikel des Monats September 2010

19. September 2010 / Keine Kommentare

[iTunes] Bewertungen in den Tag Popularimeter exportieren

Es könnte so einfach sein: [Wunschdenken an] Im ID3-Tag gibt es ein Feld, in dem die Bewertung der Musikdatei gespeichert wird und alle Programme werten dieses Feld aus und zeigen die Bewertung einheitlich an [/Wunschdenken aus]. Leider ist das nicht so…

Der ID3-Tag ist ein reservierter Teil des Speicherplatzes einer mp3-Datei, indem Metadaten, also Zusatzinformationen wie Titel, Album, Interpret etc., gespeichert werden. Eine Organisation sorgt für einen einheitlichen Standard des ID3-Tags (zum Glück halten sich alle zumindest daran). Für die Bewertung des Musiktitels wurde im ID3-Tag ursprünglich auch ein Feld Namens POPULARIMETER vorgesehen. Dieses Feld wird von vielen Programmen, beispielsweise Zune, genutzt. Allerdings wurden in den kommenden Versionen des ID3-Tags weitere Felder eingeführt. So gibt es beispielsweise ein Feld RATING WMP, eine Extrawurst für den Windows Media Player von Microsoft oder auch ein Feld RATING MM für Mediamonkey. Warum? Keine Ahnung.

Apple’s iTunes ignoriert den ID3-Tag bei Bewertungen komplett und speichert diese direkt in der eigenen Datenbank.

Wer nun, wie ich, verschiedene Programme verwendet, um seine Musikdateien zu verwalten und abzuspielen, hat keine synchronen Bewertungen. Diese müssen manuell nachbearbeitet werden. In diesem Artikel habe ich eine Möglichkeit beschrieben, wie Bewertungen aus der iTunes-Datenbank in den Tag RATING WMP übernommen werden können.

Nutzt ihr ein anderes Programm neben iTunes, beispielsweise das immer beliebter werdende Zune, kommt ihr mit der von mir beschriebenen Möglichkeit nicht weiter. Wer seine Bewertungen also zwischen iTunes und Zune, oder einem anderen Programm, welches den Tag POPULARIMETER nutzt, synchronisieren möchte, sollte mal weiterlesen.

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16. September 2010 / Keine Kommentare

[Windows 7] Medienstreaming (formerly known as Medienfreigabe) aktivieren

Ich zeige hier, wie die etwas versteckte Funktion des Medienstreamings unter Windows 7 zur Freigabe von Mediendateien an UPnP-Clients aktiviert wird. Wir machen Windows 7 also fit für den UPnP-Standard.

In diesem Artikel habe ich vor einige Zeit erklärt, wie man den Windows Media Player unter Windows XP zum UPnP-Server macht. Natürlich können auch die Nachfolge-Betriebssysteme diese Funktion bereitstellen, so dass grundsätzlich keine zusätzliche Software (z.B. Twonky Media Server oder ähnliches) benötigt wird, um Mediendateien im eigenen Netzwerk zu verteilen. Die Vorgehensweise um das Medienstreaming zu aktivieren ist jedoch grundlegend anders als noch unter Windows XP.

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10. September 2010 / Keine Kommentare

[Windows] Dateieigenschaften schneller aufrufen

Kennt ihr den? Wer sich die Eigenschaften von Dateien oder Ordner anzeigen lassen möchte, macht dies in der Regel mit einem Rechtsklick auf die Datei oder den Ordner und wählt dann Eigenschaften. Schneller geht es, wenn man die ALT-Taste gedrückt hält, während man auf den Ordner bzw. die Datei doppelt klickt.

1. September 2010 / 1 Kommentar

WLAN des Nachbarn anzapfen ist nicht strafbar

Interessantes, und für mich etwas unverständliches, Urteil des Amtsgerichts Wuppertal für alle WLAN-Betreiber. Das Amtsgericht hat nun entschieden, dass wer ohne Erlaubnis über ein fremdes, ungesichertes WLAN surft, sich nicht strafbar macht.

Im vorliegenden Fall wurde dem Tatverdächtigen vorgeworfen, sich im August 2008 mit seinem Laptop mittels einer drahtlosen Netzwerkverbindung in ein offenes WLAN eingewählt zu haben, und ohne Erlaubnis und Zahlung eines Entgelts das Internet zu nutzen. 

Das Amtsgericht begründete ihr Urteil damit, dass das sogenannte Schwarzsurfen weder den Tatbestand des unbefugten Abhörens von Nachrichten nach §89 I 1 TKG noch des unbefugten Abrufens oder Verschaffens personenbezogener Daten nach §§44, 43 II Nr.3 BDSG erfülle.

Nun ja. Von meinem Rechtsempfinden her, habe ich da ein etwas mulmiges Gefühl. Da nutzt Jemand etwas, für das ein Anderer Geld zahlen muss, ohne sein Einverständnis.

Auf jeden Fall sollte sich jeder Betreiber eines WLAN über die Konsequenzen bewusst sein, was passieren kann, wenn man sein Funknetzwerk nicht absichert.

Stellt euch nur mal vor, es wählt sich der böse Nachbar in euer Netz ein und lädt per Filesharing Filme, Musik oder Schlimmeres herunter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt die IP-Adresse und steht bei euch vor der Haustür. Na dann erklärt denen mal, dass ihr das nicht wart…

Wer sich in euer Netzwerk einwählen kann, hat natürlich auch Zugriff auf euren Rechner und kann so Mails lesen, Fotos anschauen etc..

Also immer schön das WLAN absichern. So schwer ist das nicht.